
Die Büchenbacher Rennradler Gunther Luxenburger, Gunnar Adolphi und Heiner Uhlmann fuhren mit ihren PowerBärs – Kumpels Fritz Braun, Michael Sanftleben, Joe Suljewic und Josch Kneifel sowie dem Rother Radfreund Wolfgang Wunder zum Radmarathon im Rahmen der „Ardêchoise“ in Frankreich.
Die Gruppe „Harmonie“ erwischte – vor der großen Hitzewelle – wieder einmal eine ideale Woche mit Temperaturen von 22-25 Grad. Nur einmal musste wegen einer Regenfront zurückgeradelt und die Route geändert werden.
Los ging es am Freitag, 5.6. in Aix-les-Bains am herrlichen Lac de Bourget. Zunächst wurde Richtung Mont Revard gestartet, dann (wegen schlechtem Wetter) um den See zum Col du Chat und zurück zum Hotel. Am Samstag wurde der Grand Colombier (1.501m) bezwungen, die erste harte Einheit mit 2.400 Höhenmetern.
Der Hotelwechsel am Sonntag bescherte den Helden eine 120 km–Tour mit 3.300 hm über viele Cols. Nach den Cols du Granier, Cucheron, Col de Porte, Croix-Perrin wurde schließlich in Autrans eingecheckt.
Die Montags-Runde durchs herrliche Vercors war landschaftlich ein Highlight. Über mehrere Pässe (Herbouilly, Chau, Machine) und durch tiefe Schluchten mit überhängenden Felsen ging es zur wunderschönen Combe Laval, zurück durch die Bourne– und Meaudre-Schlucht, wieder 130 km mit 2.600 hm.
Der letzte Standort-Wechsel nach St. Jeure d’Ay war dann fast zum Ausruhen mit nur 98 km und 1.100 hm. Ab St. Jeure bzw. St. Felicien wurden dann 4 Tage lang Ardechoise-Runden abgefahren, darunter die Mittwochstour „L’Hermitage Pays d’Ay“ und am Donnerstag „La Cance“ – ausgeschilderte Radstrecken auf fast autofreien Strassen.

Was da am Mittwoch bei der Ardechoise Verte geboten war, wird lediglich vom Challenge in Roth übertroffen. Bei km 18 lagen schon 4 Verpflegungsstationen (mit lokalen Leckereien, Salami- und Käsebroten, Wein und Süßigkeiten und mit tanzenden und singenden Helfern) hinter den radelnden Mittelfranken, weitere 6 mal musste noch nachgetankt werden.
Der eigentliche Radmarathon der Ardêchoise am Samstag – mit 13.000 Teilnehmern – startete früh um 7:00 Uhr. Mit 207 km und 3.600 hm wurden bei allerbestem Radwetter die letzten Reserven verbuttert, die zum Teil abgesperrte Strecke führte immer wellig über Vulkankegel, kleine Pässe und einsamste Täler.
Mit 1.100 km und 19.000 Höhenmetern in den strapazierten Waden durfte dann am Sonntag die Heimreise im Kleinbus angetreten werden.







