
Hier gibt es die Ausschreibung des 21. Kunstweglaufes 2026: Ausschreibung
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Zum diesjährigen Wander-Ausflug auf dem Thalachtal-Panoramaweg lockte das geniale Herbstwetter eine große Gruppe von 21 PowerBärs nach Thalmässing. Nachdem sich der Morgennebel aufgelöst hatte, bescherte der wolkenlose Himmel jede Menge Sonnenschein.
Vom Thalmässinger Marktplatz führte der Wanderweg Nr. 5 zunächst bergauf zum Landeck, wo man vergeblich Reste einer alten Burg suchte. Auf dem wunderschönen Waldweg zum Brühl (Auer Burschl), einer Hochebene mit tollem Fernblick, begleiteten frühherbstlich gefärbte Laubbäume die Wanderer. Nach einer kleinen Brotzeitpause an der Kapelle Auer Berg ging es abwärts zur Thalach (Richtung Kleinhöbing) und wieder bergauf nach Feinschluck und zur Reuther Platte, einer frühkeltischen Siedlung. Hier erwartete der belesene Altertumsforscher Hans-Peter Brüchle die PowerBärs-Gruppe und informierte in seiner charmanten Art über Keltenpopulationen, Hügelgräber, Ausgrabungen, Mineralgewinnung und Völkerwanderungen in alten Zeiten.
Gemeinsam stieg man dann ab Waizenhofen steil hinab nach Thalmässing zum wohlverdienten Abendessen in Gasthaus zur Krone. Der ursprünglich geplante Besuch im Museum Fundreich wurde aus Zeitmangel verschoben. Ein besonderes Lob verdiente die Leistung der 4 Kinder, die den über 20 km langen Marsch ohne Murren und Knurren zurückgelegt haben – einige sogar mit sehr flotten Zusatzmetern über die hügelige Landschaft.

Das Läufer-Ehepaar Christa und Claus Ditterich von den Rednitzhembacher PowerBärs startete im Urlaub mal wieder bei 2 Läufen im geliebten Italien.
Zunächst bei sehr warmem Wetter (noch 27 Grad nach Sonnenuntergang) über 10 km beim Riccione Sunset Run. Hier belegte Christa mit 1:02:17 Std. den 12. Platz der Damen über 55, ihr Gatte Claus erkämpfte Rang 32 der über 55-jährigen Männer mit seinen 56:40 min.
Eine Woche später starteten beide schon wieder. Diesmal in Manfredonia bei brutaler Hitze am Vormittag um 9:30 Uhr. Die wunderschöne 10 km – Strecke mit Meerblick bewältigte Christa in 1:00:48 Std. auf Rang 9 der W60, Claus in 58:20 min. als 54. Der M65.

Eine 5-köpfige Gruppe der Rednitzhembacher PowerBärs machte sich auf den Weg zum Brombachsee, um am dortigen Seenlandmarathon teilzunehmen.
Sebastian Krehn gönnte sich die volle Distanz über 42,2 km, die er an einem genialen Wettkampftag mit angenehmen Temperaturen und bewölktem Himmel, als 3. seiner Altersklasse M50 nach 3:44:14 Std. gewältigt hatte.
Auch die Halbmarathonläufer(in) des Vereins warteten mit zum Teil beachtlichen Laufzeiten auf : Pascal Neusinger mit sehr schnellen 1:25:20 Std. (Platz 5 der MHK), Harald Schmidt mit starken 1:38:54 Std. (5. der M55), Elisabeth Käb mit beachtlichen 1:55:03 Std. (9. W40) und Andreas Maueröder mit kämpferischen 2:36:35 Std.

Ob’s wohl für ihn zur Gewohnheit wird, dass PowerBär Richard Greil bei der Ironman 70.3 WM an den Start geht? Nach 2025 in Marbella, qualifizierte sich Richard dieses Jahr schon wieder für die 70.3 WM – diesmal in Nizza.
An einem sonnig-heißen Tag mit 32 Grad im Schatten startete der Wettkampf über 1,9 km Schwimmen, 93 km Radfahren und 21,1 km Laufen. Richard stieg nach 40:26 Minuten aus dem leicht welligen Meer, das mit 27 Grad zu warm für den geliebten Neoprenanzug war. Dann ging es auf die herausfordernde Radstrecke, die mit ihren vielen Höhenmetern zu den schönsten, aber gleichzeitig härtesten Kursen des Ironman-Kalenders zählt. Lange Anstiege (u.a. 10 km zum Col de Vence), schnelle Abfahrten und ein stetig wechselndes Profil verlangten höchste Konzentration, da auch die Straßen zum Teil ziemlich schlecht waren. In 3:32 Stunden meisterte er schließlich den welligen Kurs. Die Halbmarathon-Strecke entlang der Promenade des Anglais war dann wegen der vielen Zuschauer sehr abwechslungsreich. Trotz reduziertem Tempo wegen verstärkter Krampfgefahr lief er in einer Zeit von 02:17:36 Std ins Ziel. Mit einer Gesamtzeit von 6:44:18 Stunden beendete er die Weltmeisterschaft 2026 auf dem 57. Platz seiner Altersklasse M65.

Mit dem ersten Swim & Bike Wettkampf des Jahres war Bernd Hilneder nicht so ganz zufrieden – deshalb gab es noch mal einen Start beim Berlin WoMan. Geschwommen wurden 2 km im Wannsee – anschließend ging es 80 km aufs Rad.
Für das Schwimmen benötigte Bernd 43:00 Minuten – das Radfahren bewältigte er in 2:31:00 Stunden und schafte es damit in einer Gesamtzeit von 3:15:00 Std. auf den 1. Platz in der Altersklasse M60 (Gesamtplatz 11.). Lt. Aussage von Bernd sein „letzter Multisport Wettkampf“. Die Aussage lässt ja Raum für Spekulationen….

Der Brombachsee Triathlon 2026 fand am Sonntag, 30. August 2026, im Seezentrum Allmannsdorf bei Pleinfeld statt und ging in seine zweite Auflage. Auf der Mitteldistanz standen 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen auf dem Programm – eine anspruchsvolle Strecke, die auch viele Staffelteams anzog.
Als Einzelstarter gingen Katja Ströhlein, Andreas Westphal und Jörg Kaiser auf die Strecke. Katja Ströhlein erreichte das Ziel nach 05:41:22 Std. (39:29 min Schwimmen, 03:01:01 Std. Radfahren & 1:56:04 Std. Laufen) und belegte damit den 16. Platz in der Altersklasse. (Gesamtplatz 56.)
Bei den Herren zeigte Jörg Kaiser einmal mehr seine tolle Form, und konnte die Altersklasse M50 gewinnen. Dafür benötige er 04:38:26 Std. (37:28 min Schwimmen, 02:23:11 Std. Radfahren & 1:33:34 Std. Laufen).
Seine erste Mitteldistanz finishte erfolgreich Andreas Westphal. Er errichte das Ziel in 06:26:46 Std. (42:57 min Schwimmen, 03:17:37 Std. Radfahren & 2:18:12 Std. Laufen).

Und auch eine Staffel der PowerBärs Rednitzhembach konnte mit tollen Leistungen überzeugen. So sicherten sich Lucy Suljewic, Andreas Neusinger und Pascal Neusinger in der Wertung Mixed Staffel den 3. Platz in einer Zeit 04:16:38 Std. (35:27 min Schwimmen, 02:15:08 Std. Radfahren & 1:24:03 Std. Laufen).

230 Kilometer, 5.500 Höhenmeter, vier Alpenpässe und 10:55:09 Stunden: Der Ötztaler Radmarathon 2026 wurde für Melanie zu einem ganz besonderen Erlebnis.
Mit deutlich weniger Trainingskilometern als im Vorjahr und ohne spezielle Vorbereitung auf den Ötztaler ging sie diesmal ohne große Erwartungen an den Start. Rund 5.000 Trainingskilometer weniger als im Jahr zuvor standen zu Buche. Die Devise war deshalb: einfach fahren und den Tag genießen.
Doch bereits zu Beginn des Rennens kam es anders als geplant: Die Halterung des Radcomputers brach ab. Damit waren Herzfrequenz, Wattwerte und Geschwindigkeit für den Rest des Tages nicht mehr abrufbar.
Was zunächst wie ein Ärgernis aussah, entwickelte sich letztlich zum vielleicht schönsten Teil des Rennens. Denn plötzlich gab es keine Zahlen mehr, an denen sich Melanie orientieren musste. Kein Blick auf Watt, keine Kontrolle der Herzfrequenz, keine Vorgaben – stattdessen nur das eigene Körpergefühl.
Und genau das funktionierte hervorragend.
Über Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch fühlte sie sich den gesamten Tag über außergewöhnlich gut. Die Beine machten mit, die Energie stimmte und auch die langen Anstiege konnten ohne Probleme bewältigt werden. Statt sich an Leistungsdaten festzuhalten, wurde einfach gefahren – mit Freude, Spaß und ohne Druck.
Am Ende standen 10:55:09 Stunden auf der Uhr. Damit blieb Melanie trotz der deutlich geringeren Trainingskilometer nur wenige Minuten von ihrer Zeit aus dem Vorjahr entfernt.
Was als Rennen ohne große Erwartungen begonnen hatte, wurde damit zu einem der schönsten Ötztaler-Erlebnisse überhaupt.
Manchmal braucht es offenbar weniger Kontrolle und mehr Vertrauen in den eigenen Körper.

Das Läufer-Ehepaar Christa und Claus Ditterich von den Rednitzhembacher PowerBärs startete beim 8. Hofmühl Kirchweihlauf über 11 km in Eichstätt. Bei sonnigen 26 Grad konnte sich Christa über den 3. Platz ihrer Altersklasse freuen. Sie schaffte die Laufstrecke, die auch über den schattigen, flachen Altmühlradweg führt, in 1:12:12 Std., ihr Gatte Claus brauchte dafür 1:05:23 Std.

Wer eine Mitteldistanz sucht, bei der man einfach nur 1,9 Kilometer schwimmt, 90 Kilometer flach Rad fährt und anschließend einen Halbmarathon abspult, sollte vielleicht nicht unbedingt ins Allgäu fahren. Wer dagegen Berge, Kuhglocken und ein bisschen Abenteuer mag, ist beim traditionsreichen Allgäu Triathlon ziemlich richtig.
Für PowerBär Tobias Bäumler begann der Allgäu CLASSIC mit einem turbulenten Massenstart im Großen Alpsee. Reichlich Körperkontakt sorgte sogar für eine kurze Zwangspause zum Neu-Sortieren. Und weil 1,9 Kilometer Schwimmen am Stück offenbar zu gewöhnlich wären, wartet unterwegs noch der Australian Exit: raus aus dem Wasser, ein paar Meter laufen und wieder rein. Mit 34:21 Minuten blieb Tobias als eigentlich routinierter Schwimmer unter seinen Erwartungen – der Trainingsfokus liegt derzeit allerdings bewusst auf den größeren Defiziten an Land.
Auf dem Rad zeigte sich dann, wofür zuletzt mehr trainiert wurde: 92 Kilometer und rund 1.240 Höhenmeter auf zwei anspruchsvollen Runden. Das Highlight ist jeweils der Kalvarienberg mit bis zu 20 Prozent Steigung. Die Stimmung erinnert fast an den Solarer Berg in Roth – nur über weniger Meter und dafür an einem richtigen Berg, der den Beinen deutlich mehr abverlangt. Zuschauerspalier, Kuhglocken und ordentlich Lärm machen die Kletterpartie trotzdem zu einem der schönsten Abschnitte des Rennens. Nach 3:36:41 Stunden war das Rad wieder in der Wechselzone.
Wer danach dachte, beim Laufen werde es jetzt gemütlicher, hatte die Rechnung ohne den Allgäu Triathlon gemacht. Spätestens am berüchtigten Kuhsteig war klar, dass natürlich auch die Laufstrecke noch ihre kleine Gemeinheit bereithalten musste: Auf der kurzen Rampe mit stellenweise rund 30 Prozent Steigung wird aus Laufen ziemlich schnell eine Bergwanderung – bevor oben angekommen noch einige Kilometer bis ins Ziel warten.
Trotzdem blieben die Beine bis zum Schluss erstaunlich kooperativ und nach 2:00:17 Stunden waren auch die 20 Laufkilometer geschafft. Die Sub-2 dabei um gerade einmal 17 Sekunden zu verpassen, ist zwar ein bisschen ärgerlich, liefert aber immerhin direkt einen Grund für eine Revanche.
Nach insgesamt 6:25:42 Stunden überquerte Tobias schließlich als 671. die Ziellinie.
Unterm Strich: kein perfektes Rennen, aber definitiv ein ziemlich großartiges. Schwimmen mit Landgang, knackige Rampen, Bergpanorama, Kuhglocken und zum Nachtisch der Kuhsteig – der Allgäu Triathlon ist irgendwo zwischen Mitteldistanz, Bergtour und Volksfest angesiedelt.
Auch für die Begleitung eignet sich das Ganze hervorragend: kurze Wege rund um Immenstadt und den Alpsee, viele Zuschauer-Hotspots und genug Cafés für die Zeit dazwischen – Allgäu-Urlaubsfeeling inklusive. So wird aus dem Wettkampf schnell ein ziemlich gutes gemeinsames Wochenende.
Und wer eine Mitteldistanz sucht, an die man sich nicht nur wegen seiner Zielzeit erinnert, sollte den Allgäu CLASSIC definitiv auf die Liste setzen.